Opel GT
(Gastbeitrag von Martha)

Das jüngste Mitglied unserer Modellbaufamilie geht ihre ersten Schritte. Sie hat sich für einen Opel GT von Revell im Maßstab 1/32 entschieden.Der Bausatz ist zwar eine Katastrophe, allerdings perfekt für den Einstieg.


Baubericht


In klassischem Orange, mit 21 Teilen und mittelmäßigen Anforderung perfekt, um einzusteigen. Allerdings ist die Qualität des Bausatzes grottenschlecht. Hier kam viel Arbeit auf uns zu. Entgraten, schleifen, spachteln und und und. Einen ganzen Nachmittag haben wir damit verbracht, die Bauteile einigermaßen verbaubar zu machen. Eine kritische Mail dazu von mir, wurde von Revell promt beantwortet. Hier die Antwort:

"Sehr geehrter Herr Rode, wir bedanken uns für Ihre Mail und Ihre Anmerkungen zu unserem 1/32er Opel GT. Seit vielen Jahren werden wir immer wieder aufgefordert, dieses eigentlich uralte Modell wieder herauszubringen. Das haben wir letztendlich getan, leider eine Entscheidung, die wir besser nicht getroffen hätten. Bitte senden Sie uns den Bausatz frei zurück, wir werden Ihnen einen gleichwertigen kostenlosen Ersatz zusenden. In der Tat handelt es sich um sehr alte Werkzeuge, die wir zwar überholt haben, die aber dennoch nicht die Qualität, die heute von den Modellbauern gewünscht wird, leisten können. Das Produkt wird bei nächster Gelegenheit aus dem Programm genommen, bitte entschuldigen Sie diesen einmaligen Vorgang. Mit freundlichen Grüßen i.A. Michael Schmee"

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr eure Meinung, eure Kritik oder gute Ideen im Freundeforum hinterlasst!


Ok, nachdem wir kurz davor waren den ganzen Bausatz in die Tonne zu kloppen, haben wir durchgehalten und weiter gemacht. Unterboden, Karosserie und Innenraum habe ich gestern noch mit einem Primer von Tamiya grundiert.

Heute haben wir den Unterboden bemalt, Martha hat die Felgen mit Basisschwarz versehen. Ich habe den Innenraum und Martha die Sitze bemalt. Nach dem Kleinkram gab es zwei Schichten Orange glänzend. Allerdings wird das nicht reichen.

Ein dritte kommt noch, vielleicht eine Vierte. Nach den Decals und dem Wash kommt noch mal Klarlack drüber. Das wird schon.


Endspurt! Decals drauf, Klarlack vielleicht nochmal drüber, Reifen/Räder fertig, Innenraum, Armaturenbrett fertig, Stoßstangen fertig. Die Räder bekommen neben der Lackierung noch ein Decal auf die Radnarbe und der Reifen eine weiße Zierlinie. Die Sitze haben wir mit beigefarbenem Leder gestaltet und die Stßstangen haben kleine Farbakzente.

Vielleicht machen wir heute noch eine Endmontage. Dann hat der Alptraum ein Ende! Die schlechte Qualität dieses Bausatzes setzt sich auch bei den Decals fort. Sie sind viel zu dick und passen nicht in die Bereiche, wo sie hin sollen. Man sieht es am hinteren Kennzeichen. Martha hat das Lenkrad fertig bemalt, die Achsen geschwärzt und mich bei den Decals unterstützt.

Auf die silbernen Zierleisten haben wir verzichtet. Den Türgriff haben wir vergessen zu bemalen. Nachdem der Klarlack betrocknet war, haben wir alles zusammen gebaut. Das hat nur fünf Minuten gedauert.

Im Großen und Ganzen können wir nur abraten, diesen Bausatz zu kaufen oder auch nur geschenkt zu bekommen. Für das erste Prokekt eines Kindes, ist er allerdings gut geeignet.